Seite Drucken Warum normierte Messungen? | Messreihe Österreich |

Messungen - also die Überprüfung von physikalischen Größen am Allgemeinen - sind deutlich schwieriger durchzuführen, als üblicherweise angenommen wird. Selbst die Feststellung von Gewichten ist nicht ganz so einfach, wenn man ein wirklich genaues Messergebnis benötigt.

Die Messung von elektromagnetischen Hochfrequenzfeldern gestaltet sich schon deshalb schwierig, da immer nur die Intensität an einem Punkt gemessen werden kann.
Und mit "Punkt" ist auch genau das gemeint: Versetzt man die Messantenne schon um wenige Meter, kommt man mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem ganz anderen Messergebnis, das um Faktoren von 2 bis sogar 10 und mehr variieren kann. Darüber hinaus ist es auch wichtig zu definieren, WAS man eigentlich messen möchte und wie man sicherstellt, dass man auch genau DAS misst.

Gerne verwenden so genannte Baubiologen Messinstrumente, die als "Elektrosmog-Messgerät" arbeiten und um wenige 100 Euro bei Elektronikmärkten erhältlich sind. Eine frequenzselektive Messung ist damit beispielsweise nicht möglich. Das ist aber zur Beurteilung von höchster Bedeutung, denn nur bei einer Messung, die Ergebnisse pro Frequenz liefert, wird auch die tatsächliche Leistungsflussdichte ermittelt.

In der Messtechnik ist vor allem die Vergleichbarkeit von Messergebnissen von höchster Bedeutung. Ernst zu nehmende Messinstitute messen deshalb nach vorgegebenen, gleichbleibenden Richtlinien mit entsprechenden Messgeräten, etwa von der Firma Narda STS, um echte Analysen und Vergleiche zu ermöglichen. Die eingesetzten Messgeräte kosten rund € 25.000,-- und erfüllen alle Anforderungen um die Immissionen moderner Funknetze auch entsprechend darstellen zu können.

Auch die Dokumentation (das Ergebnis) einer Messung folgt fixen Richtlinien, die keine Fragen offen lässt. In der Anlage findet sich das Beispiel eines Messprotokolls des TÜV.



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