Seite Drucken Immissionsprognosen | Was tun, wenn sich eine Bürgerinitiative bildet? |

An erster Stelle der Kritikpunkte einer Bürgerinitiative gegen eine (geplante) Mobilfunkstation steht die Sorge um die Gesundheit wegen vermeintlich "hoher Strahlenbelastung".

Doch "hoch" ist relativ. Niemand würde auf die Idee kommen, die Lichtleistung, die an einem stark bewölkten Tag von der Sonne auf die Erde trifft als "hoch" zu bezeichnen. Dennoch wird selbst bei geschlossener Wolkendecke eine Licht- und Wärmeleistung der Sonne von 150 Watt pro Quadratmeter und mehr gemessen. Zum Vergleich: Die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen und in Österreich verbindlich geltenden Grenzwerte für Mobilfunkfelder betragen maximal 10 Watt pro Quadratmeter. Tatsächlich werden nur wenige Tausendstelwatt pro Quadratmeter Mobilfunkfelder gemessen (die komplette Messreihe findet sich online unter http://messwerte.fmk.at/ )

Das Wort "Strahlenbelastung" wird gerne benutzt um eine mögliche - jedoch nicht vorhandene - Gefahr zu signalisieren. Aus dem Punkt 1) ergibt sich schon, dass man nicht von einer "Belastung" sprechen kann. Elektromagnetische Felder (allgemein eben als "Strahlen" bezeichnet) sind einfach immer vorhanden. Es empfiehlt sich in diesem Zusammenhang von "Immissionen" zu sprechen.

Diese Immissionen können für jeden Ort gemessen und - sobald Standort und technische Eigenschaften einer geplanten Mobilfunkstation bekannt sind - im Vorfeld prognostiziert werden.

In den meisten Fällen hilft schon die Prognose des Mobilfunkbetreibers und die Aufklärung mit belegbaren Fakten der Weltgesundheitsorganisation, um eventuelle Sorgen zu zerstreuen.

Für Immissionsprognosen bitte an das Forum Mobilkommunikation wenden: office@fmk.at Betreff:Immissionsprognose

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