Seite Drucken Warum „hier“ und nicht „dort“ | Was tun, wenn sich eine Bürgerinitiative bildet? |

Im Punkt "Sind Alternativstandorte eine Alternative" ist schon darauf eingegangen worden, warum eine Station dort gebaut werden muss, wo telefoniert wird und nicht abseits etwa einer Ortschaft oder eines Siedlungsgebietes. Dennoch bringen Bürgerinitiativen immer wieder unrealistische, weil technisch nicht verwirklichbare Gegenvorschläge ein.

Meist stellen sich die angeführten Argumente und Gegenvorschläge als gegen deren
eigene Interessen heraus: Beispielsweise wird oft gefordert, eine geplante Mobilfunkstation außerhalb bewohnter Gebiete zu installieren, in der Meinung, die (im Vergleich mit Radio- und Fernsehsendern sehr geringe) Sendeleistung weiter zu minimieren. Doch das Gegenteil ist der Fall, da bei größerer Entfernung beim Telefonieren sowohl das Handy als auch die Station mit höheren Sendeleistungen arbeiten müssen, als bei naher Verbindung.

Denn nur bei guten Bedingungen funktioniert die automatische Sendeleistungsreduktion optimal: Handy und Mobilfunkstation reduzieren ihre Sendeleistung auf das gerade noch notwendige Minimum, das System arbeitet dann im „Flüstermodus“.


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