Seite Drucken Vorsorgeprinzip | Mobilfunk und Gesundheit |

In den von der WHO empfohlenen Grenzwerten, die in Österreich zur Anwendung kommen, ist ein 50-facher Vorsorgefaktor eingezogen. Das bedeutet, dass die tatsächliche, so genannte "biologische Wirkschwelle" erst bei einer Grenzwerteüberschreitung von über dem 50-fachen überschritten wird.

Mit der Realisierung des 50-fachen Vorsorgefaktors ist das Vorsorgeprinzip übererfüllt: Die Grenzwerte gelten daher auch für Kranke, Schwache, ältere Personen, Kleinkinder und Babys; selbst unter der Annahme einer gleichbleibenden, andauernden Immission.

Forderungen nach einem verschärften Vorsorgewert hätten daher keine weitere Auswirkung, außer, dass damit der Mobilfunk verunmöglicht wird, der nach dem ALARA-Prinzip (As Low As Reasonably Achievable - englisch für so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar) arbeitet, und daher immer nur die Immissionen anfallen, die gerade noch notwendig sind, um eine Mobilfunkverbindung aufrecht zu erhalten.


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